Unter dem Motto „Faszination Neoplan im Herzen Frankens“ ging die GöBUS-Sonderfahrt am 29. August 2026 in ihre 18. Auflage. Bei dieser abwechslungsreichen spätsommerlichen Fotoreise quer durch den Großraum Nürnberg und das fränkische Umland stand eine faszinierende Mischung aus modernem Fuhrpark, spannenden Gebrauchtwagen und einer beeindruckenden Auswahl an Oldtimern im Mittelpunkt. Die Tour bot den 34 teilnehmenden Omnibus-Enthusiasten aus ganz Deutschland und Österreich erneut die Möglichkeit, historische Klassiker und exotische Flotten an exklusiven Standorten fotografisch in Szene zu setzen und seltene Einblicke in die fränkischen Betriebshöfe zu gewinnen.

Auftakt in der Frankenmetropole und ein blauer Reisebegleiter

Der Startschuss fiel um 09:30 Uhr nahe des Nürnberger Hauptbahnhofes am Dr.-Helmut-Kohl-Platz. Einige der Teilnehmer hatten die weite Anreise genutzt, um das Wochenende in Süddeutschland zu verbringen und die Tour mit einer weiteren Oldtimer-Sonderfahrt im nahegelegenen Regensburg zu kombinieren. Bei anfänglich sonnigen Verhältnissen und einer Tageshöchsttemperatur von angenehmen 25 Grad startete die Gruppe in das Abenteuer. Obwohl die Bewölkung im Laufe des Tages zunahm, boten sich stets ausreichende Lücken für perfekte, sonnenbeschienene Aufnahmen. Als stilechtes Tourfahrzeug fungierte in diesem Jahr ein blauer Neoplan N 3316/3 KL Euroliner aus dem Baujahr 2004, der von der Meidenbauer Regiobus GmbH aus Altdorf (Kennzeichen HEB-MK 47) bereitgestellt wurde. Verziert mit dem Schriftzug „Faszination Neoplan“, erwies sich dieser Hochflurwagen als würdige Hommage an die traditionsreiche Reisebus-Schmiede und chauffierte die Gruppe komfortabel zum ersten Etappenziel.

Historische Überraschungen bei der BusCompany Franken

Die erste Etappe führte die Reisegruppe in das Gewerbegebiet von Rohr zu einer Außenabstellung auf dem Betriebsgelände der Reck Busreisen, einem Standort der BusCompany Franken (BCF) GmbH aus Markt Erlbach. Nach intensiver Vorplanung und dank der großartigen Unterstützung von Sven Kißlinger (BCF) wurde sogleich die Überführung echter historischer Meilensteine der Omnibusgeschichte inszeniert, die uns über die infra fürth verkehr gmbh bis zum Betriebshof nach Erlangen führte. Den Anfang machte ein Ikarus 280.27 aus dem Jahr 1989, der heute das historische Kennzeichen N-BF 280H trägt. Dieser Gelenkbus begann seine Laufbahn im Dezember 1989 bei der Ikarus Fahrzeugbau AG. Nach Stationen bei der ungarischen Steiner Trans Kft. (ab 1995) und dem Privatbesitzer Ádám Laibl (ab 2017) wechselte das Fahrzeug im Juli 2023 schließlich in die historische Sammlung der BCF. Als weiterer Oldtimer wurde ein Setra SG 175 aus dem Jahr 1965 (UFF-BF 90H) präsentiert, der ursprünglich aus Reichsheim stammt und eine auffällige Sparkassen-Werbung trägt. Die Teilnehmer konnten diesen charmanten Bus ausgiebig am Feldesrand fotografieren, bevor er bedauerlicherweise aufgrund einer Getriebestörung vorzeitig abgestellt werden musste. Weiterhin beeindruckte ein Mercedes-Benz O 307 (Baujahr 1986, N-BF 1986H), der bis 1995 bei der SWEG in Lahr im Einsatz war und ein ganzes Jahrzehnt Omnibusgeschichte prägte. Das historische Quartett komplettierte ein Büssing Senator 12 D, ebenfalls Baujahr 1965, der seine Wurzeln als Wagen N-HZ 648 bei der VAG in Nürnberg hat. Eine Auswahl an Teilnehmern ließ es sich nicht nehmen, die anschließende Leerfahrt zur infra fürth verkehr direkt in diesem einmaligen historischen Konvoi zu bestreiten. Gelenkt wurden die historischen Schätze auf dieser Überführung von Organisator Julian Ehlers sowie den Teilnehmern Christian Budych, Andreas Damm und Marco Schumm, die kurzerhand als Fahrer fungierten und die Meilensteine sicher an ihr nächstes Ziel steuerten.

Großstadtflair und Jubiläumswagen bei der infra fürth verkehr

Mit einem imposanten Zug aus fünf Bussen erreichte die Gruppe die infra fürth verkehr gmbh. Der städtische Verkehrsbetrieb, bei dem bei hohem Fahrgastaufkommen auch Busanhänger zum Einsatz kommen, versprühte echtes ÖPNV-Großstadtflair. Dank der hervorragenden Vorab-Organisation durch den Teilnehmer Dirk Sombrotzki zog ein Werkstattmitarbeiter zielsicher die begehrtesten Linienbusse für die Kameras vor. Ein besonderer Blickfang war der 25.000ste produzierte Mercedes-Benz O 530 Citaro (Facelift). Der 15-Meter-Wagen aus dem Jahr 2009 zog mit seiner markanten Schachbrettlackierung und dem bunten infra-Logo alle Blicke auf sich. Doch die infra hielt auch historische Nürnberger Schätze bereit: Ein exzellent gepflegter MAN SL 192 aus dem Jahr 1972 (FÜ-CT 300 H, ex VAG N-HZ 776) strahlte vor den Objektiven. Ihm die Show stahl beinahe nur der älteste Bus des Tages: Ein Mercedes-Benz O 319 der WBG aus Fürth aus dem Jahr 1959. Als Kontrastprogramm reihten sich der beklebte Präventionsbus der Fürther Polizei (ein Citaro Facelift G aus 2009) sowie hochmoderne Fahrzeuge vom Typ Mercedes-Benz Citaro C2 LE Ü Hybrid und Solaris Urbino 10.5 IV in die Fotoreihen ein. Im Anschluss traten die Teilnehmer die Weiterfahrt zum BCF-Betriebshof nach Erlangen stilecht im Büssing und dem O 307 an, wobei ein grandioser Fotohalt samt bewegter Parallelfahrt hinter einer Brücke für Begeisterung sorgte. In Erlangen angekommen, wurden die überführten historischen Fahrzeuge sicher auf dem Betriebshof abgestellt. Die Teilnehmer nutzten diese wunderbare Gelegenheit, um das weitläufige Gelände ausgiebig zu besichtigen. Dabei ließ sich unter anderem ein MAN A 11 (NG 312), beschildert als N-BF 3310 ablichten, der erst 2021 seine Straßenzulassung erhielt, nachdem er seit 1995 exklusiv auf dem Rollfeld des Flughafens Leipzig/Halle seinen Dienst verrichtet hatte.

Fränkische Gastfreundschaft und farbenfrohe Vielfalt beim Busservice Opitz

In Forchheim angekommen, erwartete die Teilnehmer beim Busservice Andreas Opitz ein Fuhrpark voller Abwechslung, der durch den Charme unzähliger erhaltener Lackierungen der jeweiligen Vorbetreiber glänzte. Bevor jedoch die Auslöser der Kameras klickten, stand eine Stärkung auf dem Programm. Die GöBUS-Organisatoren hatten im Vorfeld eine zünftige fränkische Brotzeit in Form von frischen Brötchen und warmem Leberkäse geplant. Andreas Opitz stellte hierbei nicht nur sein Gelände zur Verfügung, sondern erwies sich als fantastischer Gastgeber, der die Mahlzeit großzügigerweise mit einer reichlichen Getränkeauswahl abrundete.

Gemeinsam ließ man sich das Essen schmecken, während der Blick bereits über das weitläufige Gelände schweifte. Andreas Opitz und seine Mitarbeiter hatten im Vorfeld ganze Arbeit geleistet und ausgewählte Fahrzeuge bereits perfekt ins fotografische Licht gerückt. Ein besonderer Fokus lag auf den Erdgasbussen: Drei Mercedes-Benz O 530 Citaro G (Facelift) CNG, die ursprünglich bei den Basler Verkehrsbetrieben im Einsatz waren, präsentierten sich in ihrem markanten grünen Lack mit weißen Akzenten (Kennzeichen FO-OP 6060, 6070 und 6080). Diese zwischen 2008 und 2010 in der Schweiz in Dienst gestellten Gelenkzüge sind echte Hingucker, wobei einer von ihnen der absolute Lieblingswagen des Geschäftsführers ist, den er am liebsten selbst chauffiert. Ebenfalls aus Basel, jedoch als reiner Dieselbus, reihte sich ein MAN A 23 aus dem Jahr 1999 (FO-OP 6010) ein. Perfekt ergänzt wurde das Ensemble durch einen auffälligen gelben MAN A 23 Lion's City G (NG 313) CNG (Baujahr 2011, FO-OP 6050), der einst für die NordBus in Oldenburg verkehrte und heute mit einer Ford-Store-Werbung durch Erlangen tourt.

Eine wunderbare Überraschung mit Bezug zur südniedersächsischen Heimat der GöBUS-Organisatoren bot die sogenannte „pinke Kuh“. Dieser MAN Lion’s City Ü mit seinen aufgemalten Hörnern auf dem Dach stammt ursprünglich von der WEB aus Osnabrück. Zwischen 2017 und 2020 verkehrte der auffällige Wagen in der heimatlichen Region im südlichen Weserbergland mit Zwischenhalt in Holzminden, bevor er seinen Weg zu Opitz nach Forchheim fand. Die Vielfalt an Dreitürern wurde zudem durch einen ehemaligen Bamberger Stadtbus (FO-OP 5330) und ein echtes „Langeisen“, einen MAN A 26 der RVM aus Münster, abgerundet.

Ein echtes Herzensprojekt des Betriebs ist jedoch die liebevolle Pflege historischer Linienbusse. Im perfekten Erhaltungszustand zeigte sich ein Mercedes-Benz O 307 in der originalen gelben Lackierung der Deutschen Bundespost. Dieser Überland-Klassiker aus den 80er-Jahren (ehemals BP 10-3578, heute FO-OP 307H) erinnerte eindrucksvoll an die Zeiten vor der Übernahme des Postbus-Netzes durch die Deutsche Bahn. Flankiert wurde er von einem älteren, weißen Magirus sowie einem in würdevollem Alter erstaunlich gepflegten grünen MAN A 01 ÜL aus dem Baujahr 2004 (FO-OP 5080, ehemals Neumann Neupertsheim/Spreewald Reisedienst). Das heimliche Highlight offenbarte sich jedoch in Form eines Mercedes-Benz O 405 G (Baujahr 1995), der vormals bei der SWEG in Lahr beheimatet war (FR-H 1482). Dieser historische Gelenkbus wurde kurzerhand als zweites Tourfahrzeug in die GöBUS-Kolonne aufgenommen, sodass die Teilnehmer für den Rest des Tages in den akustischen und fahrerischen Hochgenuss dieses Klassikers kommen durften.

Nostalgie pur: Fotostopp in Forchheim und die Dampfbahn Fränkische Schweiz

Mit nun zwei historischen Fahrzeugen verließ die Gruppe den Hof in Forchheim. Um den Neuzugang gebührend in Szene zu setzen, wurde am Bahnhof Forchheim ein Fotostopp eingelegt. Als „Schienenersatzverkehr“ beschildert, positionierte sich der weiße O 405 G vor dem prächtigen, historisch weißen Bahnhofsgebäude. Trotz der Ton-in-Ton-Farbgebung hob sich der Bus exzellent ab und ermöglichte den Fotografen dynamische Aufnahmen mit echtem Bahnhofsbetrieb im Hintergrund.

Da der straffe Zeitplan mittlerweile eine Verspätung von rund einer Stunde aufwies, fiel der Halt angenehm kurz aus. Die Route führte den Konvoi nun tief in die malerische Landschaft der Fränkischen Schweiz in Richtung Waischenfeld-Eichenbirkig. Die Fahrt durch das idyllische Wiesenttal wurde zu einem landschaftlichen Höhepunkt. Der Weg schlängelte sich direkt entlang der Strecke der historischen Dampfbahn Fränkische Schweiz (DFS). Diese liebevoll erhaltene, rund 16 Kilometer lange Museumsbahn verbindet Ebermannstadt mit Behringermühle. Wo einst der reguläre Personenverkehr florierte, setzen Eisenbahn-Enthusiasten heute historische Dampflokomotiven und urige Diesel-Garnituren ein. Im touristischen Pendelverkehr erwacht die Strecke zwischen Mai und Ende Oktober an den Wochenenden regelmäßig zu neuem Leben. Auch im Winter zieht die Bahnstrecke mit ihren stimmungsvollen Nikolaus-Sonderfahrten im Dezember zahlreiche Besucher an. Die Vorbeifahrt an der historischen Schieneninfrastruktur, eingebettet zwischen schroffen Kalksteinfelsen und dichten Wäldern, bot aus den Fenstern der Busse eine regelrecht filmreife Kulisse.

Willkommen in der Neoplan-Hochburg: Omnibus Lindner in Waischenfeld-Eichenbirkig

Auf einer malerischen Anhöhe liegt die kleine Ortschaft Waischenfeld-Eichenbirkig, der Hauptsitz der Omnibus Lindner Paul Lindner GbR. Chef Stephan Lindner und sein Patenkind Christoph Stenglein ließen es sich nicht nehmen, die GöBUS-Reisegruppe persönlich und mit offenen Armen zu empfangen. Die fränkische Gastfreundschaft spiegelte sich sogleich in einer bereitgestellten Kiste kühlem Bier wider, die bei den warmen Spätsommertemperaturen dankend angenommen wurde. Auch der Seniorchef stieß gegen Ende des Besuchs noch kurz hinzu, um die Gruppe auf dem familieneigenen Hof freundlich zu begrüßen.

Der Fuhrpark von Lindner trägt in der Szene völlig zurecht den Titel einer absoluten Neoplan-Hochburg. Mit Ausnahme eines modernen Temsa LD 13 SB aus dem Jahr 2020 dominiert hier die traditionsreiche Marke das Bild. Auf Wunsch der begeisterten Teilnehmer wurden eilig die elegant in Grau gehaltenen Neoplan N 4416 Ü Centroliner vorgefahren. Besonders die Wagen BT-AZ 370 (Baujahr 2004) und BT-AZ 380 (Baujahr 2005, ehemals RVO München als M-RV 9508) ließen die Herzen höherschlagen, da diese robusten Überlandlinienbusse im heutigen Straßenbild zu einer echten Rarität geworden sind. Im Bereich der Reise- und Individualbusse präsentierte der Betrieb zudem eine beeindruckende Flotte aus Citylinern, Tourlinern und Trendlinern. Auf Basis des Trendliners wurden die Modelle BT-AZ 390, 500 und 650 exzellent positioniert, sodass sich der blaue GöBUS-Tourbus nahtlos in dieses einmalige Neoplan-Gipfeltreffen einreihen konnte. Ein faszinierender Blick in die Werkstatt offenbarte zudem, dass Lindner aktuell einen weiteren historischen Neoplan mit großem Aufwand restauriert und für die Nachwelt erhält. Mit einem gemeinsamen Anstoßen und herzlichen Worten verabschiedete sich die Gruppe von diesem besonderen Ort.

Abendstimmung und Exoten bei Meidenbauer in Königstein

Der Konvoi nahm im Anschluss direkt Kurs auf den Hauptsitz der Meidenbauer e.K. Reisedienst im oberpfälzischen Königstein. Die Fahrt dorthin geriet zu einer landschaftlichen Genusstour über die herbstlichen Berghöhen der Region, vorbei an kleinen Seen, tiefen Höhlen und den typisch hügeligen Weiten. Aufgrund der vorgerückten Stunde und der einsetzenden Dämmerung trafen die Organisatoren jedoch eine pragmatische Entscheidung: Der Besuch der separaten Höfe der Meidenbauer Regiobus und Stadtbus GmbH in Altdorf, die eigentlich ganz zum Schluss des Tagesprogramms hätten angefahren werden sollen, wurde komplett ausgelassen.

Dank der hervorragenden organisatorischen Absprache für die Durchführung mit dem Chef Manfred Kugler standen uns auf dem Betriebshof in Königstein sprichwörtlich alle Türen offen. Meidenbauer fungiert als enger Partner des türkischen Herstellers Otokar, was sich im Fuhrpark in Königstein deutlich bemerkbar macht. Das Unternehmen testet regelmäßig Vorführwagen im anspruchsvollen Echtlinienbetrieb, weshalb Typen wie der Kent C, der Territo U und der Navigo C das Hofbild prägen. Pünktlich zum faszinierenden Restlicht des Tages konnte ein brandneuer Otokar Kent C (Baujahr 2024), der der Regiobus-Sparte zugeschrieben ist, mit den Kameras eingefangen werden. Neben den Otokar-Flotten wirkten Fahrzeuge aus dem Hause EvoBus fast schon wie Exoten. Dennoch konnten die gebraucht beschafften Modelle, darunter ein wendiger Mercedes-Benz O 530 Citaro K (Facelift) und ein mächtiger Doppeldecker Setra S 431 T, hervorragend abgelichtet werden. Für eine weitere handfeste Überraschung sorgten die ehemaligen Fahrzeuge von Van Hool und Neoplan, die auf dem Gelände ausfindig gemacht wurden. Darunter befanden sich zwei Van Hool A 360, die zuvor bei der Brundig Reisen GmbH im Einsatz waren. Ein historischer Höhepunkt wartete auf einer angrenzenden Schotterfläche: Hier war ein fantastischer Neoplan N 216 H Jetliner (AS-LU 51 H) abgestellt, der dem erlebnisreichen Fototag einen würdigen Stempel aufdrückte. Die letzten Sonnenstrahlen des Tages wurden schließlich genutzt, um den Mercedes-Benz O 405 G vor einem prachtvollen, weiten Landschaftspanorama in Szene zu setzen. An diesem Punkt hieß es auch Abschied nehmen von Torsten Anstatt, der den blauen Neoplan-Tourbus souverän und sicher durch die teils anspruchsvollen fränkischen Topografien gelenkt hatte. Für ihn endete der Arbeitstag in Königstein, während die Gruppe die Rückreise im historischen Mercedes-Benz antrat.

Zünftiger Ausklang in der Frankenmetropole

Im Schutz der Dunkelheit erreichte der Gelenkzug schließlich wieder den Hauptbahnhof in Nürnberg. Wie es die GöBUS-Tradition verlangt, zerstreute sich die Gruppe nach der Ankunft nicht sofort. Stattdessen ließen über 20 Teilnehmer diesen grandiosen Tag gemeinsam bei einem zünftigen Abendessen in einem Nürnberger Biergarten ausklingen. Bei kühlen Getränken und regionalen Spezialitäten wurden bis in die späten Abendstunden hinein Fachgespräche geführt, Kameradisplays begutachtet und Anekdoten der Tour ausgetauscht. Die 18. GöBUS-Sonderfahrt bewies einmal mehr, wie lebendig die Omnibuskultur ist und welch verborgene Schätze der ländliche Regionalverkehr für Enthusiasten bereithält.

Ein riesiger Dank gilt allen Mitwirkenden, den beteiligten Omnibusunternehmen und den großzügigen Gastgebern, die ihre Höfe öffneten und ihre Fahrzeuge mit unermüdlicher Geduld in das perfekte Licht rangierten. Ein besonderer Dank richtet sich sowohl an Dirk Sombrotzki für die tatkräftige organisatorische Unterstützung vor Ort bei der infra fürth verkehr gmbh als auch an Torsten Anstatt für die sichere Fahrt. Die durchweg positive Resonanz und die fantastischen Aufnahmen dieses Tages bestärken uns als GöBUS-Team einmal mehr darin, die historische und moderne Omnibuskultur auch über die heimischen Grenzen hinaus auf solch erlebnisreiche Weise lebendig zu halten.